PLANUM Teil der 12. Österreichischen Fachkonferenz für FußgängerInnen

Am 4. und 5. Oktober 2018 wurde unter dem Motto „Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen“ in Graz der Fußverkehr zum zentralen Thema gemacht. Im Rahmen von Speed-Dating Sessions konnten der „Masterplan Radfahren in Klagenfurt unter Berücksichtigung des Fußverkehrs“ und das Projekt „optimized urban space – walk & bike“ am Beispiel der Schmiedgasse in Graz vorgestellt werden. In einem sogenannten „Walkshop“ führte Georg Huber Interessierte ausgehend vom Tagungsort Minoritensäle in die Innovationszone Schmiedgasse und stellte Projektziele sowie die laufenden Erhebungen vor. Das Format und die anwesenden ExpertInnen boten ausreichend Gelegenheit, anregende Diskussionen über die Gestaltung der verschieden Mobilitätsräume entlang der Wegstrecke zu führen. Weitere Informationen zur Fachtagung finden Sie unter www.walk-space.at.

Mit den Öffis in die Freizeit

Wir planen nicht nur Mobilität, wir leben sie auch! Unser Mitarbeiter Dieter Fleck hat bereits den 3. Wanderfolder für die Verbundlinien erstellt, der dieses Mal von der Haltestelle Seebergalm über den Hochanger nach Turnau führt. Der Folder enthält Informationen über öffentliche Anreise, Gehzeiten und Einkehrmöglichkeiten und auch eine Karte, in der die Tour eingezeichnet ist.  Zwei weitere Folder beschreiben eine Wanderung über den Reichenstein bzw. den längeren Eisenerzer Rundweg. Sämtliche Folder sind kostenlos erhältlich bei Mobil Zentral in der Grazer Jakoministraße 1. Weitere Informationen bzw. Downloadlinks finden Sie auf der Seite der Verbundlinien.

Gedanken zum Auto in Graz (Kleine Zeitung am 29. Mai 2018)

Die  Kleine Zeitung berichtet in ihrem Artikel „Es ist zu leicht, ein Auto zu besitzen“ vom 29. Mai 2018 über aktuelle Entwicklungen bezüglich Autoverkehr in Graz. Der Verkehrsexperte DI Dr. Kurt Fallast gibt darin seine Einschätzung ab.

Mobility Lab

Das Mobilitätslabor der Stadtregion Graz wurde am 16. März der Presse vorgestellt. Im MOBILITY LAB ist PLANUM als ein Projektpartner im Kernteam beteiligt. Das MOBILITY LAB soll die Erprobung von innovativen und urbanen Mobilitätslösungen für den Großraum Graz ermögichen. PLANUM hat die Verantwortung des Arbeitspaketes „Innovationsräume“ und soll damit die Testumgebung für innovative Mobilitätslösungen aufbereiten.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in diesem spannenden Projekt.

Rückfragen an Dr. Kurt Fallast

 

Inhalte MOBILITY LAB: offizielle Presseaussendung

Pressemeldung in der Kleinen Zeitung: zum Artikel

Masterplan Radfahren Klagenfurt vorgestellt

Nach rund 9-monatiger Bearbeitungszeit durch das Büro PLANUM wurde am 29. Jänner 2018 der Masterplan Radfahren Klagenfurt im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung präsentiert. Die Bearbeitung erfolgte unter Einbeziehung der benachbarten Gemeinden in Abstimmung mit einer projektbegleitenden Gruppe, welche sich aus Vertretern von Verwaltung, Tourismus, Exekutive, Wirtschaft, Radlobby und sonstigen Stakeholdern zusammensetzte.

Für die Themenbereiche

  • Radinfrastruktur und Radwege
  • Radfahren und multimodale Angebote
  • Bewusstseinsbildung, Kommunikation und Marketing
  • Integrierte Organisation und Zusammenarbeit
  • Kooperation mit den Umlandgemeinden

sind im Masterplan Radfahren Klagenfurt entsprechende Handlungsstrategien und Schwerpunkte dargestellt. Auf diesen wiederum bauen die Leitprojekte auf. Diese verdeutlichen welche konkreten Maßnahmen die Stadt Klagenfurt bzw. das Land Kärnten kurzfristig umsetzen will, um den Masterplan Radfahren in Klagenfurt sichtbar zu machen und die Haltung der Stadt Klagenfurt bzw. des Landes Kärnten zum Thema Radfahren zu verdeutlichen.

(Den Bericht dazu finden Sie hier).

Rückfragen an Dr. Kurt Fallast.

PERFECT Interreg Europe Project findet Erwähnung in Leitfaden

Die Bedeutung von Grüner Infrastruktur in der Planung nimmt stetig zu. Die EU unterstützt angesichts von Klimaerwärmung und Rückgang der Artenvielfalt zahlreiche Programme, die auf grüne Infrastruktur ausgerichtet sind.

Grüne Infrastruktur trägt unter anderem dazu bei, in urbanen Räumen die Biodiversität zu erhöhen und sogenannte „grüne Netze“ für Menschen und Tiere durchgängiger zu machen. Zusätzlich bewirkt GI eine Senkung des Energieverbrauchs sowie eine Reduzierung des städtischen Wärme-Insel-Effekts. Weitere Effekte Grüner Infrastruktur sind ein positiver Beitrag zum gesundheitlichen Wohlbefinden, die Schaffung ökonomischer Vorteile durch die Entstehung neuer Jobs und positive Auswirkungen auf soziale Aspekte durch die Schaffung naturnahen Freiraums mit hoher Aufenthaltsqualität.

PLANUM ist Teil des Interreg Europe PERFECT-Projektes, das darauf abzielt, die regionale Entwicklung von Maßnahmen zum Schutz des Naturerbes durch grüne Infrastruktur zu verbessern.

In einer aktuellen Aussendung der „Interreg Europe Policy Learning Platform on Environment and resource efficiency“ werden die aktuellen Entwicklungen rund um dieses Projekt vorgestellt.

 

Weitere Informationen über das Projekt PERFECT finden Sie bei Interreg Europe, die gesamte Publikation über die Entwicklung von Grüner Infrastruktur in Europas Regionen finden Sie hier.

Rückfragen an Johannes Leitner

Ramal C-14 Tren a las Nubes: Andenquerung per Bahn

Die transandinische Eisenbahnverbindung Ramal C-14 zwischen Salta in Argentinien und Antofagasta in Chile ist eine der höchstgelegenen Eisenbahnstrecken weltweit (Scheitelpunkt bei rd. 4.500 m Seehöhe) und stellt mit rd. 700 km Länge das Herzstück einer Transportachse quer durch den südamerikanischen Kontinent zwischen dem Atlantik und dem Pazifik dar.

PLANUM ist gemeinsam mit den österreichischen Projektpartnern GEOCONSULT, STL und Georesearch Teil eines interdisziplinären Bearbeiterteams, welches ein System zur stufenweisen und bedarfsorientierten Attraktivierung für moderne Transportanforderungen auf dieser Bahnstrecke erarbeitet. Dabei werden u.a. Aspekte aus den  Bereichen Wirtschaftsgeographie, Transportlogistik, Erdwissenschaften, Naturgefahren und Ingenieurwesen gesamthaft betrachtet. Das Projekt wird von der Republik Österreich gefördert sowie von argentinischer Seite unterstützt und stellt einen innovativen Zugang zur Kapazitätsabschätzung und zum Logistikansatz einer extremen Gebirgsbahn dar.

Das Projektteam war im Juli 2017 auf mehrwöchiger Erkundungsfahrt im Projektgebiet unterwegs und hat gemeinsam mit der argentinischen Betreibergesellschaft und maßgeblichen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger eine umfangreiche Bestandserhebung durchgeführt.

 

Rückfragen an Mag. Johannes Leitner oder DI Dr. Kurt Fallast

NaMUR – Besucherlenkung Murauen

Der Großraum Graz war in den letzten zehn Jahren der am stärksten wachsende Ballungsraum Österreichs, die Einwohnerzahl der Stadt hat 280.000 bereits überschritten. Mit diesem starken Zuzug wächst auch der Bedarf an Erholung im Nahbereich der Stadt. Die Murauen sind beliebtes Ziel vieler Grazer wie auch vieler Bewohner der Umlandgemeinden. Nicht zuletzt deshalb ist es wichtig, diesen Raum gezielt als Naturraum zu schützen, aber auch gleichzeitig als Naherholungsraum für Menschen freizugeben. Die unterschiedlichen Interessen der Land- und Forstwirtschaft, der Jagd, Ökologie und Freizeitnutzung sollen dabei gemeindeübergreifend abgestimmt werden.

Im stadtregionalen Kooperationsprojekt „NaMUR“ engagieren sich die Gemeinden Fernitz-Mellach und Gössendorf gemeinsam mit der Stadt Graz (Abteilung für Grünraum und Gewässer sowie Gebäude- und Baumanagement GmbH) für solch eine abgestimmte Entwicklung der Murauen. Ziel des Projekts ist die Umsetzung verschiedener Maßnahmen zur Besucherlenkung.

NaMUR wird vom Regionalmanagement „Steirischer Zentralraum“ koordiniert, durch das EU-Programm EFRE/IWB gefördert und von PLANUM gemeinsam mit dem Projektpartner freiland Umweltconsulting ZT GmbH bearbeitet.

Rückfragen bitte an Barbara Koinegg

 

Mobilitätskonzept Villach 2035 vorgestellt

Nach mehr als 1-jähriger intensiver Arbeit durch das Büro PLANUM wurde am 22. Juni 2017 das Mobilitätskonzept Villach 2035 einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ergebnisse sind auch in einer Planungsausstellung im Rathaus Villach zu sehen. Die Bearbeitung erfolgte in laufender Abstimmung mit einer projektbegleitenden Expertengruppe und unter Einbeziehung der benachbarten Gemeinden.

(Den Bericht dazu finden Sie hier)

Die Priorität bei der Umsetzung werden das City Bike Villach, die Multimodalität, die Elektro-Mobilität und die Neukonzeption des Öffentlichen Stadtverkehrs in Abstimmung mit dem Regionalverkehr haben.

Die 3 Expertenworkshops und 2 Bürgerinformationsveranstaltungen wurden von PRISMA Solutions moderiert.

Alpine Schutzhütten – ein Porträt

Schon im Rahmen einiger unserer Projekte wies unser Mitarbeiter Dieter Fleck auf die kulturelle und touristische Bedeutung der Schutzhütten für den alpinen Raum hin. Es ist daher nur logisch und konsequent, dass er – zusammen mit seinem Bergfreund Gerhard K. Lieb, Professor auf der Universität Graz – die Schutzhütten der ÖAV-Sektion Graz St.G.V. in der der aktuellen Ausgabe der Alpenverein Graz Nachrichten 2/2017 ausführlich porträtiert (übrigens: Die Rezension über die beiden Bände „Hoch Hinaus!“ stammte ebenfalls aus seiner Feder).

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Die „Alpenverein Graz Nachrichten 2/2017“ finden Sie hier.