PERFECT Interreg Europe Project findet Erwähnung in Leitfaden

Die Bedeutung von Grüner Infrastruktur in der Planung nimmt stetig zu. Die EU unterstützt angesichts von Klimaerwärmung und Rückgang der Artenvielfalt zahlreiche Programme, die auf grüne Infrastruktur ausgerichtet sind.

Grüne Infrastruktur trägt unter anderem dazu bei, in urbanen Räumen die Biodiversität zu erhöhen und sogenannte „grüne Netze“ für Menschen und Tiere durchgängiger zu machen. Zusätzlich bewirkt GI eine Senkung des Energieverbrauchs sowie eine Reduzierung des städtischen Wärme-Insel-Effekts. Weitere Effekte Grüner Infrastruktur sind ein positiver Beitrag zum gesundheitlichen Wohlbefinden, die Schaffung ökonomischer Vorteile durch die Entstehung neuer Jobs und positive Auswirkungen auf soziale Aspekte durch die Schaffung naturnahen Freiraums mit hoher Aufenthaltsqualität.

PLANUM ist Teil des Interreg Europe PERFECT-Projektes, das darauf abzielt, die regionale Entwicklung von Maßnahmen zum Schutz des Naturerbes durch grüne Infrastruktur zu verbessern.

In einer aktuellen Aussendung der „Interreg Europe Policy Learning Platform on Environment and resource efficiency“ werden die aktuellen Entwicklungen rund um dieses Projekt vorgestellt.

 

Weitere Informationen über das Projekt PERFECT finden Sie bei Interreg Europe, die gesamte Publikation über die Entwicklung von Grüner Infrastruktur in Europas Regionen finden Sie hier.

Rückfragen an Johannes Leitner

Ramal C-14 Tren a las Nubes: Andenquerung per Bahn

Die transandinische Eisenbahnverbindung Ramal C-14 zwischen Salta in Argentinien und Antofagasta in Chile ist eine der höchstgelegenen Eisenbahnstrecken weltweit (Scheitelpunkt bei rd. 4.500 m Seehöhe) und stellt mit rd. 700 km Länge das Herzstück einer Transportachse quer durch den südamerikanischen Kontinent zwischen dem Atlantik und dem Pazifik dar.

PLANUM ist gemeinsam mit den österreichischen Projektpartnern GEOCONSULT, STL und Georesearch Teil eines interdisziplinären Bearbeiterteams, welches ein System zur stufenweisen und bedarfsorientierten Attraktivierung für moderne Transportanforderungen auf dieser Bahnstrecke erarbeitet. Dabei werden u.a. Aspekte aus den  Bereichen Wirtschaftsgeographie, Transportlogistik, Erdwissenschaften, Naturgefahren und Ingenieurwesen gesamthaft betrachtet. Das Projekt wird von der Republik Österreich gefördert sowie von argentinischer Seite unterstützt und stellt einen innovativen Zugang zur Kapazitätsabschätzung und zum Logistikansatz einer extremen Gebirgsbahn dar.

Das Projektteam war im Juli 2017 auf mehrwöchiger Erkundungsfahrt im Projektgebiet unterwegs und hat gemeinsam mit der argentinischen Betreibergesellschaft und maßgeblichen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger eine umfangreiche Bestandserhebung durchgeführt.

 

Rückfragen an Mag. Johannes Leitner oder DI Dr. Kurt Fallast